Motivation

 

Mit meinen Naturbildern möchte ich zum Staunen anregen. Staunen über die Arten- und Formenvielfalt, welche unsere Natur zu bieten hat. Staunen über die Komplexität und Genialität aller lebenden Organismen und Staunen über den Schöpfer, der hinter all diesen Lebensformen steht.

Waldlaubsänger
Waldlaubsänger

Laubsänger

Vier Laubsängerarten lassen sich in unserer näheren Umgebung als Brutvögel beobachten. Der Zilpzalp ist der häufigste Vertreter und in fast allen Wäldern der Region Zofingen anzutreffen. Der heimliche Fitis kommt als Langstreckenzieher erst Mitte April bei uns an. In den letzten drei Jahren brütete er regelmässig im Langholz bei Rothrist. In älteren Buchenbeständen kann der Waldlaubsänger angetroffen werden. In den letzten Jahren hat er aber beträchtliche Bestandeseinbussen erlitten.

Die vierte Art, der Berglaubsänger findet man in trockenen Waldstandorten mit Felsbändern im nahen Jura. Von März bis Mitte Mai habe ich einige Stunden in die Fotografie dieser Arten investiert.

 

Säugetiere ums Haus, in Feld und Wald und in den Bergen

Im Juli, August und September 2016 habe ich mich ein wenig intensiver der Fotografie einheimischer Säugetiere gewidmet. Entstanden sind Bilder einiger unserer bekannten Wildtiere wie Reh, Biber, Hirsch und Gämse.

Es waren zum Teil intensive Erlebnisse, wie der Ansitz frühmorgens um vier Uhr auf die Rothirsche im Aletschwald, oder der rennende Dachs, welcher ob des Kamerageräusches erschrak und das Weite suchte. Aber auch das Beobachten der Biber, des Igels und der Rehgeiss mit ihrem Kitz bleiben mir in guter Errinnerung.

Sperlingskauz und Birkhahnbalz

Einmal mehr durfte ich einen schönen Maiabend im Bergwald der Schrattenfluh bei Waldschnepfe und Sperlingskauz verbringen. Nach einer kurzen Nacht im Auto besuchte ich frühmorgens die Birkhähne auf ihrem Balzplatz. Immer wieder eine einmalige Begegnung, obwohl ich seit über zehn Jahren diese Tiere alljährlich beobachte und fotografiere.